LOCATION /
Bistro Verde | Maternusstraße 6, 50996 Köln

GENRE /
Pop

BESETZUNG /

  • Caris Hermes (Bass)
  • Maika Küster (Gesang)
  • Manuel Loos (Kofferschlagzeug)
  • Maria Trautmann (Posaune/Gesang)

Pop in Köln

Die musikalische Reise von Wir hatten was mit Björn begann mit der Sängerin Maika Küster und der Posaunistin Maria Trautmann im Jahre 2012.
Die zwei Musikerinnen schlossen sich zusammen und kreieren seither gemeinsame Sounds, schreiben Lyrics und komponieren Film- und Theaterstücke. Seit 2015 stehen sie mit dem Schlagzeuger und Effektbastler Manuel Loos auf der Bühne, 2018 folgte die Kontrabassistin Caris Hermes.
Wir hatten was mit Björn erwuchs fortan zum Quartett und veröffentlichte in 2017 das erste Debütalbum „Oh What Pretty Thing“. Ihre gemeinsamen Sounds klingen betörend, nackt und rau. Als Zuhörer*in fühlt man sich zwischen der Band sitzend, so als seien die Klänge dicht am Ohr, fast im Kopf und dann im Herz. Es sind Lieder die man auf dem Boden liegend hören will, die die Kälte vertreiben, der Zeit den Vogel zeigen und vom Menschsein erzählen.
Es ist Popmusik mit komischen Instrumenten. Akustischer Klang von Kontrabass, Posaune und Taschenkoffer, dazu elektronische Sounds. Dazwischen schwebt der Gesang, direkt und pur. Diese Musik ist keine Reise zu fernen Orten, es ist ein tiefes Eintauchen in die eigene wilde Intimität.

„Wunderschöne Musik aus Bochum: Wir hatten was mit Björn ist ein Duo, das in verschiedenen erweiterten Besetzungen versucht, gegen den radiotauglichen Mainstream, Musik als authentisches Phänomen erfahrbar zu machen. Auch wenn Björn nicht dabei ist, schimmert durch den sentimentalen Grundsound der Band ganz viel Lebendigkeit und Zuversicht.
Mit Posaune, Bass und Kofferschlagzeug wird die Unbestimmtheit der Postmoderne endlich überwunden und Björn ad Acta gelegt.“ – KLANGLABOR BERLIN

Maika Küster
Maika Küster begann 2013 ihr Jazz-Gesangstudium an der Folkwang – Universität der Künste in Essen. 2012 gründete sie ihr Quartett „Der weise Panda“, mit dem sie 2015 den Sparda Jazz Award gewann und ihr Debutalbum im Rahmen der Next Generation-Reihe der Jazzthing auf dem Label Double Moon Records veröffentlichen durfte. Ihre zwei weiteren wichtigen Herzensprojekte sind die Band „Wir hatten was mit Björn“ und ihr Duo „Mockingbird“. Ihre Konzerte brachten sie schon nach Polen, Holland, Norwegen, Tschechien, Frankreich, Belgien, Luxemburg und England. Ein leidenschaftlicher Teil ihres Schaffens ist nicht nur das Singen, auch Kompostion spielt eine wesentliche Rolle. Neben Stücken für ihre eigenen Projekte schrieb und produzierte sie auch Musik für diverse Filmproduktionen, u.a. „Willa“ (Regie Helena Hufnagel/Drehbuch Stephen King). Viele der Filme wurden weltweit auf Filmfestivals gezeigt. 2016 wurde sie außerdem eingeladen im Rahmen des Sung Sound Projekts für Bigband zu komponieren.

Maria Trautmann
Maria Trautmann (*1990) studierte Jazz-Posaune an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Ansgar Striepens. Seitdem arbeitet sie freischaffend als Musikerin u.a. in den Formationen Wir hatten was mit Björn, The Dorf sowie h i l d e, mit Schwerpunkt auf der freien Improvisation und Komposition. Außerdem arbeitet sie in diversen Theaterproduktionen als Performerin, Regisseurin und Bühnenmusikerin. Unter anderem war sie am Schauspielhaus Bochum als Musikerin und Spielerin in „Nalu und das Polymeer“, sowie in „Lindbergh – die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“ zu sehen. Gemeinsam mit Manuel Loos hatte sie drei Jahre hintereinander die musikalische Leitung bei dem Projekt Schulen in Bewegung inne. Für das Jahr 2017 erhielt sie das NRW Nachwuchsstipendium für Kinder- und Jugendtheater. Seit 2019 studiert sie Regie (MA) an der Toneelacademie Maastricht. Maria Trautmann lebt in Bochum.

Manuel Loos
Manuel Loos 1972 in Bochum geboren und dort lebend, arbeitet als Schlagzeuger mit Vorliebe für Improvisationen und Klangexperimente.
Als Theatermusiker, Komponist und Spieler war er u.a. am Helios Theater Hamm, am Theater Oberhausen und am Schauspielhaus Bochum tätig. Außerdem komponierte er für diverse Filme u. a. „Frederik“ und „Der goldene Zweig“ die Filmmusik.
Aktuell spielt und komponiert er für das Theater Dortmund, das Schauspielhaus Düsseldorf, das Prinz Regent Theater Bochum und das KJT Dortmund.

Caris Hermes
Caris Hermes ist mehrfach ausgezeichnete Jazz Bassistin der Folkwang Universität der Künste aus Essen. Mit Unterstützung ihres Mentors John Goldsby (WDR-Bigband), sowie besten Beziehungen in die deutsche Jazzszene, genießt Caris eine vielseitige Karriere als Performing Artist und Komponistin. 2018 erschien ihre Debut-EP „Human“ und zeigte beim ausverkauften PENG-Festival in Essen eine neue Facette als Quartett – Bandleaderin. Caris Hermes Fähigkeit komplexe musikalische Visionen wechselnder Bandleader zu transformieren, macht sie in Deutschland zur bevorzugten Wahl ihrer Kategorie. Als Sidewoman füllten vor Corona 150 nationale und internationale Shows pro Jahr ihr Live Portfolio. Highlights sind Paul Heller’s Next Level Jazz Konzertreihe, das Two Generations Quartett um Paul Heller und Martin Sasse, Gigs mit Hans Dekker sowie die Groß-Ensembles wie z.B. der WDR-Bigband. Mit Engagements auf führenden Jazz-Plattformen (Moers Festival, Jazz Ralley Düsseldorf, Viersen Jazzfestival) und prämierten Showcases sind Caris‘ Kollaborationen mitreißende Performances für tausende Jazzfans.
Seit 2011 produziert Caris mit Ihren Projekten ausaufstrebenden Jazz – Musikern und etablierten Jazzgrößen neun Studioalben (u.a. Unit Records, fattoria musica).